RESPEKT! Toleranz statt Vorurteile – ein schulübergreifendes Projekt

Mit dem schulübergreifenden Projekt “RESPEKT! Toleranz statt Vorurteile” sind wir von TanzPartner im Schuljahr 2020/21 in folgenden Schulen:

  • Konrad-Groß Grundschule
  • Gebrüder Grimm Schule Grundschule
  • Friedrich-Wilhelm-Herschel Mittelschule
  • Konrad-Groß Mittelschule
  • Johannes-Scharrer Gymnasium

In diesem Projekt, in dem wir uns mit den Themen Respekt und Toleranz beschäftigen, arbeiten wir sowohl digital (padlet und teams) als auch analog.
“Wo fängt der Respekt an und wo hört die Toleranz auf? Ist zu viel Toleranz noch respektvoll und was bedeutet Respekt für dich persönlich?” 

Das Bewegungsmaterial, das erarbeitet wird soll neben dem persönlichen Grenzen und respektvollem Miteinander auch Freiraum geben, für alles,
was die Teilnehmer*innen aktuell beschäftigt. So wurden die Themenbereiche teilweise weiter gefasst und neu interpretiert. Im Fokus steht der schulübergreifende
Ansatz des Projekts. Da die gemeinsame öffentliche Präsentation leider abgesagt werden musste, nutzen wir das Medium “Film” um alle Gruppen zu verbinden.
Der Film wird von einem Filmkünstler erstellt und zusammengeschnitten und dient als Einblick in das Projekt.

gefördert von Fonds Soziokultur, IHK Kulturstiftung, Radikalisierungsprävention im Jugendamt Nürnberg u.a.

Die ungewöhnliche Entwicklung eines Tanztheaterprojekts für Schüler*innen in Corona-Zeiten

 Das ist schon unter normalen Umständen ein anspruchsvolles Projekt: Die Schüler*innen und Lehrkräfte zweier Gymnasien für ein gemeinsames Projekt im Rahmen eines P-Seminars zusammenbringen, sie auf ein gemeinsames Ziel einschwören, ihr kreatives Potenzial freisetzen und für die Erarbeitung einer begeisternden Aufführung fruchtbar machen. Bei Tanzpartner e.V. ist das allerdings gängige Übung, und so startete Choreografin Beate Höhn mit 25 Schüler*innen der Q11 und deren Lehrkräften Sabine Scharrer, Eva Simon und Christian Vogel zuversichtlich in das Tanztheaterprojekt „Respekt!“, das zur Überraschung aller Beteiligten anstelle der Aufführung in der Tafelhalle am Ende in einen Film mündete. Das Thema hatten die Schüler*innen gemeinsam mit der Choreografin entwickelt.

Gemeinsam mit den jugendlichen Teilnehmer*innen (7./8. Jahrgangsstufe) wurden Themen wie Moderne Sklaverei, Menschenhandel und Ausbeutung besprochen. Die Jugendlichen hatten großes Interesse über diese Themen, in einen gemeinsamen Austausch zu kommen. Sie setzten ihre Eindrücke in Bewegung um und heraus kamen eindrucksvolle Schrittfolgen, die zu einer Choreografie zusammengesetzt werden sollten.

Aufgrund der Corona Pandemie wurde das Tanzprojekt Mitte März jedoch vorerst gestoppt und zunächst digital weitergeführt. Hier bekamen die Schüler*innen wöchentliche Trainingseinheiten und Aufgabenstellungen. Im Juni konnte das Projekt unter Auflagen wieder analog stattfinden. Da die Aufführung in der Tafelhalle Nürnberg leider abgesagt werden musste, wurden jede Einheit kleine Videos gefilmt, die zu einem kurzen Film professionell zusammengeschnitten wurden.

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